Tschernobyl 30 – AKW Brokdorf stilllegen!

Demonstration am AKW Brokdorf, 24. April 2016, 12 Uhr

brokdorf1016-T30Danke, dass ihr dabei gewesen seit. Rund 300 Menschen demonstrierten am 24. April aus Anlass des 30. Jahrestags der Katastrophe von Tschernobyl für die Stilllegung des AKW Brokdorf.

Trotz Kälte sorgten die Kundgebungbeiträge von Dr. Karsten Hinrichsen (Brokdorf-akut), Heinz Smital (Greenpeace), Fritz Storim (SAND), Regina Ludewig, (Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz), Wolfgang Ehmke (BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg), Nicole Knudsen (Bundesverband Windenergie) und Ole Eggers, Geschäftsführer (BUND SH) für klare Worte und Posistionen gegen die anhaltenden Gefahren der Atomenergie. Musik von Gerd Schinkel, (Liedermacher Köln), Olaf Plotz (Trommeln), Peperoni (Hamburg) und Afrikanisch Djembe (Trommeln Bremervörde), Infostände sowie viele Gespräche und Diskussionen auf der Infomeile sorgten trotz Kälte für gute Stimmung unter den TeilnehmerInnen. Hier einige bebilderte Eindrücke der 4. Protest- und Kulturmeile am AKW Brokdorf (Fotos: B. Wittorf, Karen und Olaf Plotz, Dirk Seifert). Siehe auch hier BUND Kreis Steinburg.

Aktuell: Maulkorb – Gegen Aussagen im Aufruf-Flyer hat AKW-Brokdorf-Betreiber E.on per Brief eine Klage angedroht. Dazu berichten umweltFAIRaendern, die SHZ und die Taz-Nord.

Am 26. April jährt sich zum 30. Mal die verheerende Atomkatastrophe von Tschernobyl, die zigtausenden Menschen das Leben kostete, Krebserkrankungen verursachte und auch in tausenden Kilometern Entfernung große Gebiete radioaktiv belastete. Noch heute laufen in Tschernobyl mit Milliarden-Euro-Aufwand die Aufräumarbeiten dieser Nuklearkatastrophe.

  • Der Aufruf-Flyer ist hier als PDF online. Der gedruckte Flyer sowie Plakate in A3 und A1 können per Email bestellt werden: giselawieneke@bund-steinburg.de
  • Hinweise über gemeinsame Anreise-Möglichkeiten gibt es auf dieser Seite. Bitte schickt uns Informationen per Mail (siehe gleich oben), wenn ihr Mitfahrmöglichkeiten anbieten wollt.
Afrikanisch Djembe

Live am 24. April am AKW Brokdorf dabei: Afrikanisch Djembe aus Bremerhaven

Selbst nach dem mehrfachen Super-GAU von Fukushima ist das Atomkraftwerk in Brokdorf immer noch in Betreib und kann jederzeit auch hier zur einer Katastrophe führen. Außerdem wird weiter Atommüll erzeugt, dessen sichere Lagerung bis heute nicht gewährleistet ist. Diese Risiken werden uns weiter zugemutet, obwohl die Stromerzeugung aus Brokdorf im Zeichen der Energiewende längst überflüssig ist. Für die Gewinne von E.on (80 Prozent) und Vattenfall (20 Prozent) werden wir weiter den nuklearen Risiken ausgesetzt.

In Erinnerung an die Opfer von Tschernobyl und Fukushima fordern wir am 24. April mit einer Demonstration die sofortige Stilllegung des AKW Brokdorf!